Range, Andreas


Kassel März 1762 - Juni 1835 Kassel

Name: Range, Andreas
Namensansetzungen: Range Andreas
Nationalität: D
Lebensdaten: März 1762 - Juni 1835
Geburtsort: Kassel, Deutschland
Todesort: Kassel, Deutschland
Beruf:


Range besuchte seit 1779 die Kunstakademie in Kassel, ab 1797 unterrichtete er dort ohne Besoldung Gipszeichnen. Bewerbungen um ein Reisestipendium im Jahr 1791, um die Anwartschaft auf das Amt des Galerieinspektors und 1805 um die Nachfolge des Hofmalers Wilhelm Böttner blieben ohne Erfolg. Erst nach der Rückkehr von Kurfürst Wilhelm I. aus dem Exil im Jahr 1814 erhielt Range an der Akademie die Professur für Malerei. Wie aus unpublizierten Briefen von Johann August Nahl d. J. an seinen Sohn Wilhelm hervorgeht, hatte Range seit 1823 eine Augenkrankheit und war 1824 vollständig erblindet. Seine Pensionierung erfolgte 1826.
Range hat Porträts, Historien- und Tierbilder sowie Arabesken gemalt, vereinzelt auch Kupferstiche gestochen. Seine frühen Historienbilder sind vom Malstil seines Lehrers Johann Heinrich Tischbein d. Ä., vor allem von dessen Spätwerk bestimmt. Nach der Jahrhundertwende arbeitete Range eigenständiger und vertrat in Kassel mit dem seit 1793 in der Residenzstadt wieder ansässigen Johann August Nahl d. J. die klassizistische Malerei.

Briefe von J. A. Nahl d. J., 22.8.1823 u. 9.10.1824 (MHK, Graphische Sammlung); Hoffmeister/Prior 1885, S. 94; Knackfuß 1908, S. 90f., 94, 97, 99, 101-103, 152 u. 159; Thiele 1986, Bd. 7, S. 284 u. Bd. 12, S. 248.


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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