Ludwig Prinz von Hessen-Philippsthal



Ludwig Prinz von Hessen-Philippsthal


Inventar Nr.: 1875/820 b
Bezeichnung: Ludwig Prinz von Hessen-Philippsthal
Künstler: Johann Werner Kobold (1740 - 1803)
Datierung: 1782
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand
Maße: 76 x 63,7 cm (Bildmaß)
Provenienz:

alter Bestand, Erwerbungsdatum unbekannt

Beschriftungen: Signatur: bez. verso u.r.: JW Kobold pinx: 1782; auf dem Rahmen mit Bleistift: Ludwig Prinz zu Hessen-Philippsthal gb. 8.Ok 1766 [Kreuz] in Neapel 15ten Februar 1816


Katalogtext:
Anders als sein älterer Bruder Friedrich (1875/820 a) hat Ludwig den Oberkörper leicht nach rechts gewandt und blickt im Dreiviertelprofil zum Betrachter. Er trägt einen dunkelblauen Uniformrock mit roter Rabatte und angedeutetem Kragen, Jabot und weißer Weste. Auf der rechten Schulter ist die Fangschnur zu erkennen.
Ludwig von Hessen-Philippsthal (1766-1816) diente in den Niederlanden als holländischer Leutnant beim dritten Bataillon, im Regiment Oranien-Nassau. Dann wurde er Rittmeister im holländischen Kavallerie-Regiment seines Vaters. 1791 trat er in neapolitanische Dienste, zunächst als Kapitän, 1792 als Oberstleutnant beim Kavallerieregiment des Königs und 1799 als Generalleutnant. 1805 wurde er Gouverneur der Festung Gaeta, Generalkapitän und Gouverneur von Neapel. 1791 erhielt er den Ritterorden des hessischen Goldenen Löwen und 1810 den Titel des Landgrafen von Philippsthal.


Literatur:
  • Strieder, Friedrich Wilhelm: Genealogisch historisches Handbuch von dem Kur- und Fürstlichen Hause Hessen. Kassel 1804, S. 128.
  • Knetsch, Carl: Das Haus Brabant.Genealogie der Herzöge von Brabant und der Landgrafen von Hessen. Darmstadt 1928, Kat.Nr. 40, S. 222.
  • Heraeus, Stefanie [Bearb.]; Eissenhauer, Michael [Hrsg.]: Spätbarock und Klassizismus. Bestandskatalog der Gemälde in den Staatlichen Museen Kassel. Kassel [u.a.] 2003, Kat.Nr. 91, S. 110.
  • Eckhart G. Franz: Haus Hessen - Biografisches Lexikon. 2012, S. 248 f.


Letzte Aktualisierung: 08.09.2017


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