Caroline von Baumbach-Freudenthal



Caroline von Baumbach-Freudenthal


Inventar Nr.: 1875/1657
Bezeichnung: Caroline von Baumbach-Freudenthal
Künstler: Johann Friedrich August Tischbein (1750 - 1812)
Datierung: um 1785
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand, doubliert
Maße: Umzug NG: 73,7 x 55,0 x 4,5 cm (Objektmaß)
64 x 46,3 cm (ovaler Spiegel) (Bildmaß)
Provenienz:

erworben 1976 als Geschenk von Maria Minna Caroline Wiegand, Kassel


Katalogtext:
Der Kleidungsstil der Dargestellten lässt vermuten, dass das Porträt Mitte der 1780er Jahre entstanden ist, als Tischbein in Arolsen Waldeckischer Rat und Kabinettmaler war. Der Rock aus dunklem Tuch, die so genannte Redingote, die nach dem Vorbild eines Reitmantels geschnitten ist, und der flache, breitrandige, schwarze Hut mit der grünen Schleife sowie das natürliche, ungepuderte dunkelblonde Haar entsprechen der aus England kommenden Mode dieser Jahre.
Franke identifiziert die Dargestellte als »Charlotte von Baumbach-Freudenthal, geb. Schmidt, eine Nichte von Tischbeins Frau« (Franke 1993, Bd. 2, Nr. 33). Er stützt sich dabei auf Stolls Bildverzeichnis von 1923, in dem ein Porträt von Tischbeins Nichte Charlotte von Baumbach, geb. Schmidt, angeführt wird. Dagegen soll nach Darstellung von Maria Wiegand, in deren Besitz sich das Gemälde bis 1976 befand, Caroline Henriette von Baumbach-Freudenthal (1741-1809) porträtiert sein. Das Gemälde stammt aus der Familie von Christoph Fürer, dem Vater ihres 1772 geborenen Kindes.

Stoll 1923, S. 183 u. 199 (als »Baumbach, Charl. von, geb. Schmidt«); Franke 1993, Bd. 2, Nr. 33 (als »Charlotte von Baumbach-Freudenthal«).



Letzte Aktualisierung: 11.09.2015


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