(ohne Abbildung)


Odysseus und Nausikaa (Kopie nach J. H. W. Tischbein)


Inventar Nr.: 1875/1229
Bezeichnung: Odysseus und Nausikaa (Kopie nach J. H. W. Tischbein)
Künstler: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751 - 1829), Kopie nach
Datierung: nach 1819
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand
Maße: Umzug NG: 229,0 x 176,4 x 5,3 cm (Objektmaß)
228 x 178 cm (Bildmaß)
Provenienz:

erworben 1913 als Geschenk des Generalmajors Hackewessel, Kassel, dessen Frau eine Nachfahrin des Malers war


Katalogtext:
Es handelt sich um die im Format etwa gleich große Wiederholung des Historiengemäldes, das Tischbein 1819 im Auftrag des Herzogs Peter von Oldenburg für einen Saal des Oldenburger Schlosses malte, der Homer gewidmet war. Literarische Vorlage ist eine Episode aus dem sechsten Gesang der »Odyssee«. Der schiffbrüchige Odysseus, den es auf die Insel Scheria verschlagen hat, bittet Nausikaa, die Tochter des Phäakenkönigs Alkinoos, ihn zu ihrem Vaters zu führen, damit dieser die Rückkehr in seine Heimat veranlasse. Dargestellt ist die Abschiedsszene von Odysseus und Nausikaa, in der die Königstochter den Heimkehrenden daran erinnert, dass er ihr sein Leben verdanke. Die beiden Personen sind in einem Innenraum in Lebensgröße wiedergegeben. Odysseus ist bereits im Aufbruch begriffen, die rechte Hand hat er bekennend zur Brust geführt, mit der linken gestikuliert er. Nausikaa stützt sich – von ihm abgekehrt – schwermütig auf die Konsole eines Pfeilers. Im Gestus der Melancholie mit der linken Hand am Kinn blickt sie gedankenverloren in Richtung des Betrachters.

[J. H. W.] Tischbein 1872, S. 231f., 235-238; Landsberger 1908, S. 177f. u. S. 200, Nr. 157; Sörrensen 1910, S. 119; Grubert 1975; Mildenberger 1989, S. 75-94; AK Oldenburg 1994, S. 66, Nr. 8.



Letzte Aktualisierung: 10.06.2015


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