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Wilhelm Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1692-1761) im Harnisch



Wilhelm Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1692-1761) im Harnisch


Inventar Nr.: 1875/959 a
Bezeichnung: Wilhelm Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1692-1761) im Harnisch
Künstler: unbekannt, Maler/in
Dargestellt: Wilhelm Landgraf von Hessen-Philippsthal-Barchfeld (1692 - 1761)
Datierung: um 1750/1760
Geogr. Bezug: Deutschland
Material / Technik: Leinwand
Maße: 67 x 50,5 cm (Bildmaß)
Provenienz:

alter Bestand, Erwerbungsdatum unbekannt


Katalogtext:
Wilhelm war der dritte und jüngste Sohn und das siebente von acht Kindern des paragierten Landgrafen Philipp von Hessen-Philippsthal aus dessen Ehe mit Katharina Amalie (1654–1736), Tochter des Grafen Karl Otto von Solms-Laubach. Wilhelm begründete 1721 nach dem Tod des Vaters, der ihm in seinem Testament Barchfeld und Herleshausen als Paragium zugewiesen hatte, die hessische Seitenlinie Hessen-Philippsthal-Barchfeld ohne Landeshoheit. Von 1690 bis 1732 ließ er in Barchfeld das nach ihm benannte barocke Schloss Wilhelmsburg anlegen.

Zunächst im hessischen, später im holländischen Militärdienst wurde er 1732 Gouverneur von Ypern. Ein Jahr nach der Ernennung zum Generalleutnant der Kavallerie führte er 1743 die niederländischen Truppen im Österreichischen Erbfolgekrieg. 1744 musste er sich in Ypern den Franzosen ergeben. Er kämpfte in der Schlacht bei Fontenoy und verteidigte Bergen op Zoom und Mons. Er wurde 1747 General der Kavallerie und starb als Gouverneur von Breda.



Letzte Aktualisierung: 01.02.2021


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